Mitwachsende Kapazität der USV-Anlage mit Redundanz und intelligenter Wartungslösung


Vorgabe: USV-Startleistung 160 kVA (inklusive 40 kVA Redundanz), ausbaubar auf bis zu 320 kVA

TU Wien

 

Leistungsgrenze erreicht: Neue Sicherheit für das IT-Herz der Fakultät

Für die Fakultät für Informatik der Technischen Universität Wien ist der eigene Haupt-Server zentrales Forschungs-, Lehr- und Verwaltungsinstrument gleichermaßen. Kein Wunder, dass für diesen technischen Leistungsträger der Fakultät besondere Anforderungen erfüllt sein müssen – die bisher eingesetzte USV-Anlage schaffte das nicht mehr. Mit der im Jahr 2010 installierten Anlage mit 80 kVA (die damals mit 50% Leistungsreserve kalkuliert wurde) war bereits 2015 absehbar, dass man mit dieser Leistung nicht mehr lange auskommen würde.

Eine überdimensionierte Anlage wollte sich die Fakultät aus nachvollziehbaren Gründen freilich nicht leisten. Dennoch sollte ein Wachstum der verfügbaren USV-Leistung möglich sein, um dem mutmaßlich weiter wachsenden Bedarf gerecht werden zu können.

Modular macht’s möglich: Sicher für deutlich mehr als 5 Jahre

Für EFFEKTA war klar: Eine modulare USV-Anlage für die Informatik-Fakultät ist gesetzt. Mit einer Startleistung von 160-120 kVA als Grundabsicherung und weitere 40 kVA als Redundanz – entsprachen dem prognostizierten Bedarf bis in 5 Jahren und decken damit den Anfangsbedarf sinnvoll ab. Ein Endausbau der neuen modularen USV ist bis auf 320 kVA problemlos möglich.

Damit diese stattliche Größe auch die verfügbaren Dimensionen des Fakultätsgebäudes nicht sprengt, fand zunächst eine Vorbesichtigung statt, bei der auch die vorhandenen Elektroinstallationen begutachtet wurden. Darauf basierend wurde ein Angebot erstellt, das auch Erfahrungen des Kunden mit der bisherigen USV-Anlage berücksichtigte.

Im bisherigen Betrieb zeigte sich, dass obwohl ein automatischer Server-Shutdown eingerichtet war, einige Restverbraucher die Anlage weiter belasteten und somit die Batterien weiter entladen wurden, selbst nach durchgeführtem Server-Shutdown. Dieses Problem wollte der Kunde im Zuge der Erneuerung der USV-Anlage ebenfalls behoben haben. Die Anforderungen wurden komplett erfüllt: Seit März 2018 arbeitet die neue USV-Anlage der Informatik-Fakultät im 4. Bezirk wunschgemäß.

 

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160

kVA Grundkapazität

320

kVA maximaler Leistungsausbau

12

Paletten Material

6

Tonnen Gesamtgewicht der USV-Anlage

Praxisnähe inklusive: Bypass und programmierbare Stromkreis-Abschaltung

Für eine problemlose Wartung der neuen USV-Anlage wurde in die Konzeption ein externer Bypass mit mit einem Nennstrom von 630 A eingebunden, um die EFFEKTA-USV im Service- oder Störungsfall vollständig freischalten zu können, ohne die angeschlossenen Verbraucher abschalten zu müssen.

Um die mit der alten Anlage gemachten Erfahrungen der ungewollten Batteriebelastung durch Restverbraucher ausschließen zu können, wurden potentialfreie Kontakte zur Verfügung gestellt, welche in Abhängigkeit der Batteriekapazität schalten. Diese Schaltschwellen können frei programmiert werden, sodass durch die potentialfreien Kontakte einzelne Leistungsschalter gezielt angesteuert und die betroffenen Lastkreise nach erfolgtem Server-Shutdown weggeschaltet werden können.